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Tom's Filmbar

Sonntag, 13. April 2008, 19.00 Uhr (Bar ab 18.30 Uhr)
Titanic
In der Nacht vom 13. auf den 14. April 1912 sinkt die Titanic,    nachdem sie einen Eisberg gestreift hat. Zum Jahrestag bringt die Filmbar die beste der 5 Verfilmungen dieser Katastrophe.
Der Film schildert an Hand einer  Klassenschranken übergreifenden Liebesgeschichte zwischen einem Maler und einer jungen Frau aus der Upper-Class die in einer Katastrophe endende Jungfernfahrt des englischen Luxusliners.

Trotz einer fast magischen Fixierung  auf eine möglichst  originalgetreue  Rekonstruktion des Schiffes und seiner Interieurs sowie des gigantischen Aufwandes entstand dabei mehr als ein Kostüm- und Katastrophenfilm. Der angenehm ruhige Rhythmus, teilweise herausragende Schauspieler sowie die kunstvolle Kameraarbeit lassen das Epos zu einer berührenden Love-Story werden.

USA  1997   
R  James Cameron 
D  Cate Winslet, Leonardo DiCaprio,  Kathy Bates, Bill Paxton, Bernard Hill
L     190 Min.

In der Pause wird zur Einstimmung ein Labskaus serviert (ein klassisches   Seemannsessen bestehend aus Kartoffeln, Salzhering und Pökelfleisch)

Anmeldung bis Do. 10. April
DieTeilnehmerzahl ist  begrenzt!

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 8. Februar 2008, 20.30 Uhr (Bar ab 20.00 Uhr)
Die Zauberflöte (Trollflöjten)
Mozarts komödiantisches Schauspiel vom Kampf der Mächte des Lichts und der Finsternis, von himmlischer und irdischer Liebe in einer kongenialen Filmfassung von Ingmar Bergman. Bergman hat sich nicht damit begnügt, eine Bühnenaufführung abzufilmen, sondern benutzt die Kamera als schöpferisches Mittel und Mitspieler im Geschehen; die Geschichte, in der sich Naives und Mythisches mischen, wurde auf ein menschliches Mass reduziert und fürs heutige Publikum begreifbar gemacht. Viele Motive aus Bermans früherem Werk klingen an (die grüblerische Suche nach der wahren Kommunikation zwischen Schöpfer und Mensch, Mann und Frau), hier allerdings ins optimistische und Helle gewendet, dank Güte, Toleranz, Weisheit und Liebe, die über Vereinsamung und Hass triumphieren.
Ein optischer und musikalischer Genuss, als märchenhaftes Schauspiel inszeniert,  von seltener Ausgewogenheit und Schönheit.
Sehenswert ab  12

Schweden  1974    R  Ingmar Bergmann    M  Wolfgang Amadeus Mozart
Ulrik Cold, Josef Köstlinger, Birgit Norin, Irma Urrila, Elisabeth Erikson
L     135 Min

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 2. November 2007, 21.00 Uhr
The Commitments
Ein arbeitsloser Jugendlicher versucht sich als Manager und will über Nacht eine Dubliner Soul-Band auf die Beine stellen. Nach einigen Komplikationen stellt sich der Erfolg ein, doch die jungen Musiker müssen auch erkennen, dass dieser nicht immer mit ihrer Leidenschaft in Einklang zu bringen ist. Schwungvolle musikalische Komödie, die den tristen Alltag ihrer Figuren stets im Blick behält. Durch die Detailfreudigkeit der Inszenierung und die Spiellaune und Musikalität ihrer unverbrauchten Darsteller wird aussergewöhnlich anregende Unterhaltung geboten.

Irland 1990, R Alan Parker
D Robert Arkins, Michael Aherne, Angeline Ball, Maria Doyle, Dave Finnegan
L 117 Min

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 31. August 2007, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Cannabis – Probieren geht über Regieren
Wunschfilm vom Veronika und Menachem

Cannabis, eine halbgeduldete Droge der Jugendszene, wird in gestandenen Kreisen immer noch kritisch beäugt. Von diesem Generations - und Standeskonflikt handelt das Spielfilmdebüt, in dem ein Bundesrat aus (alternativ-) medizinischen Gründen heimlich mit Haschisch experimentiert und mit einem 16-jährigen Jungen aus der Szene konfrontiert wird.
Teilweise turbulente Komödie mit Neigung zur klischeehaften Überzeichnung der Figuren. Sie beschreibt die allmähliche Annäherung zweier grundverschiedener Menschen mit den gleichen Anlaufstellen und Kontaktpersonen und zeigt, wie sie scheinbare Gegensätze überwinden.

Schweiz 2006 R Niklaus Hilber
D Joel Basman, Hanspeter Müller-Drossaart, Deleila Piasko, Jean-Pierre Cornu, Viviane Aliberti, Lilian Steffen, Samir Klipic, Max Rüdlinger
L 82 Min.

Joel Basman, der jugendliche Hauptdarsteller wird anwesend sein !

Weitere Informationen:
CANNABIS der Film


Freitag, 11. Mai 2007, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Master and Commander – Bis ans Ende der Welt
Der Kapitän eines Kriegsschiffs der englischen Marine hat den Auftrag, ein französisches Kriegsschiff, das die Handelsschifffahrt gefährdet, zu jagen und anzugreifen. Zur Zeit der napoleonischen Kriege verfolgt er das feindliche Schiff um die halbe Welt, wobei der Mannschaft durch Kämpfe, Stürme, Flauten und Krankheiten übermenschliche Strapazen zugemutet werden. Nur das hohe Ansehen, das der Kapitän bei seiner Mannschaft geniesst, verhindert eine Meuterei. Aufwändig inszeniertes Seeabenteuer, dessen Detailgenauigkeit und visuellen Effekte ebenso überzeugen wie die psychologische und darstellerische Präzision. Ein fesselnder, herausragender Film seines Genres. Mit 2 Oskars ausgezeichnet .
Sehenswert ab 14

USA 2003 R Peter Weir
D Russell Crowe, Paul Bettany, James d`Arcy
L 124 Min.

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All Movie Guide, Internet Movie Database





Freitag, 23. März 2007, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
Zwei Wunschfilme von Jürgen Kluge:
Der Lauf der Dinge
Der ungewöhnlich unterhaltsame und nachdenklich-humorvolle Film der beiden Künstler Peter Fischli und David Weiss zeigt die potentielle Energie, die in alltäglichen Dingen steckt, die in riskanten Konstruktionen mit labilem Gleichgewicht arrangiert wurden. In einer Lagerhalle haben die Künstler eine30 m lange, lineare Abfolge aus verschiedenen instabilen Objekten aufgebaut. Das erste Glied der Versuchsanordnung wird in Bewegung gesetzt, so dass eine von physikalischen und chemischen Gesetzen  bestimmte Kettenreaktion abläuft.
Ein witziges und spannendes Anschauungsmodell über Ursache und Wirkung, Zufall und Präzision. 

Spieldauer  30 Min.

Weitere Informationen:
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Rivers and Tides
Dokumentarfilm über den schottischen Land-Art-Künstler John Goldsworthy, der erstmals eine Langzeitbeobachtung über Entstehung, Abschluss und Auflösung seiner Skulpturen gestattet Er arbeitet ausschliesslich mit Naturmaterialien, die er auch am Ort ihres Vorkommens einsetzt.  Im Zusammenspiel mit der ästhetisch adäquaten Filmsprache und der kontrapunktisch eingesetzten Musik Fred Friths entstand ein Glücksfall des dokumentarischen Kinos. (O.m.d.U.)

D/GB/F  2000    R  Thomas Riedelsheimer 
M  Fred Frith   L  90 Min.

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Freitag, 2. Februar 2007 (Murmeltiertag!), 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Und täglich grüsst das Murmeltier (Groundhog Day)
Ein zynischer Menschenfeind und Fernseh-Wetterfrosch gerät am „Murmeltiertag“ in eine Zeitfalle, die ihn den Tag seiner Live-Reportage in einem Provinznest immer wieder erleben lässt. Während Personen und Umgebung sich nicht verändern, sammelt der zunächst verzweifelte, dann resignierende Mann Erfahrungen, die ihn zu einem toleranten Menschen läutern und ihn die Liebe entdecken lassen, worauf er erlöst wird.
Eine auf einer originellen Idee basierende Komödie, die die tragische Komponente zwar ausser acht lässt, dafür aber zahlreiche hübsche Gags bietet und mit souveränen Darstellerleistungen aufwartet.

USA  1992  R  Harold Ramis  
D  Bill Murray,  Andie  MacDowell, Chris Elliott, Stephen Tobolowsky, Marita Geraghty
L   101 Min.

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Freitag, 15. Dezember 2006, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
A Love Song for Bobby Long
Schweizer Erstaufführung des 2004 im verwahrlosten Süden der USA gedrehten Films von Shainee Gabels, mit einem alkoholabhängigen John Travolta und einer rotzigen Scarlett Johansson. Literarisch angehauchtes Gefühlskino.

USA  2004  R  Shainee Gabels
D  John Travolta, Scarlett Johansson, Gabriel Macht, Deborah Kara Unger, 
Dane Rhodes 
L  119 Min.

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Freitag, 27. Oktober 2006, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
Underground
Wunschfilm von Koni Stocker

50 Jahre einer Freundschaft in Jugoslawien zwischen einem eher draufgängerischen und einem zum Opportunismus neigenden Mann, die dieselbe Frau lieben. Als sich der eine vor den deutschen Okkupanten verstecken muss, bringt ihn der Freund mit anderen in einem Keller unter, wo sie Waffen produzieren. 20 Jahre lebt so eine Gruppe von Menschen im Untergrund, vom Freund im Glauben gelassen, der Krieg würde noch andauern. Durch einen Zufall werden sie befreit, jedoch ist es nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens inzwischen zum Krieg mit Slawonien gekommen. Vor diesem Hintergrund kommt es zur tödlichen Wiederbegegnung zwischen den ehemaligen Freunden. Kusturica betreibt mit diesem bildgewaltigen und emotionalen Film Kommunismuskritik und schafft gleichzeitig eine bitterböse Parabel auf das Selbstbildnis Jugoslawiens unter Marschall Tito.

Ab  16  J.

F/D/U  1995   R  Emir Kusturica  
D  Miki Manojlovic, Lazar Ristovski, Mirjana Jokovic, Slavko Stimac 
L     170 Min.

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Freitag, 8. September 2006, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Wallace & Gromit: The Curse of the Were-Rabbit

Der Wettbewerb um das grösste und schönste Gemüse im Land, an dem sich auch Gromit beteiligt, ist durch den natürlichen Feind, den vielfrässigen,  langohrigen Wiesenkaninchen gefährdet. Wallace & Gromit haben jedoch mit ihrer Firma „Anti-Pesto“ eine ausgefuchste Hasenabwehr-Technik entwickelt, die effektiv und kaninchenschonend zugleich ist. Leider kommt es bei der Weiter-entwicklung der Erfindung zu einem Unfall, ähnlich wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die eine monströse Kreatur hervorbringt, die vor allem für das spriessende Gemüse eine massive Bedrohung darstellt. Der Kampf gegen das Monster gestaltet sich zu einer Hymne auf die unverbrüchliche Freundschaft von Mann und Hund und mündet in ein Finale, in dem die halbe Filmgeschichte zwischen „King Kong“ und „Indiana Jones" zitiert wird. Der Film besticht durch überbordende Fabulierlust  und Detailfreude und kann sich in Tempo und Komik durchaus mit den grossen Komödien von B. Wilder oder Lubitsch messen.
Wer den Film noch nicht gesehen hat, darf ihn nicht verpassen, wer ihn schon kennt,  muss ihn nochmals sehen, da ihm beim ersten Mal sicher die Hälfte der Gags entgangen sind.

Sehenswert ab 6.

Wallace und Lady Tottington muss man im Original hören, daher wird der Film im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

GB/USA  2005   R  Steve Box, Nick Park  D  Wallace & Gromit 

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Freitag, 19. Mai 2006, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
Das Alphorn / El accordéon del diablo
Wunschfilme von Jürgen Kluge

Das Alphorn
Die Alpenländische Volksmusik und das Alphorn werden oft als Symbol der Tourismusverkäufer angesehen. DAS ALPHORN zeigt mit viel Humor, wie schwer der ideologische Ballast dem gequälten Instrument noch anhängt und wie erstaunlich vielfältig und mitreissend gleichzeitig seine musikalischen Möglichkeiten sind.
Der Film zeigt eine musikalische Reise von den „Büchelsätzli“ der Innerschweiz bis zu den Versuchen der neuen Generation von Musikern, insbesondere aus der Jazzszene, die Musik aus ihrer musealen Starre zu befreien und dabei sowohl bei den Wurzeln zu bleiben, wie das Archaische auszuleben.

D/CH  2005   R  Stefan Schwietert 
L     76 Min.

El accordéon del diablo
Die Geschichte des 93-jährigen Francisco „Pacho“ Rada, der als einer der besten kolumbianischen Akkordeon-Spieler gilt. Rasch weitet sich der eindrucksvolle Dokumentarfilm über das Porträt des sympathischen alten Mannes hinaus aus, gibt anderen Musikern Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und lotet den Stellenwert der Musik fürs Selbstbewusstsein des einfachen Volkes aus. Es ist darüber hinaus die Darstellung des einfachen, in sich ruhenden Lebens, das trotz finanzieller Armut einen ungeheuren Reichtum zu bieten hat.

D/CH  2000   R Stefan Schwietert 
L
  90 Min.

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Freitag, 10. März 2006, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
No direction home – Bob Dylan
Wunschfilm von Fredi

Bob Dylan. Songwriter. Rocker. Rebell. Legende.
Er ist einer der prägendsten, inspirierendsten und bahnbrechendsten Musiker unserer Zeit. Nun erzählt Martin Scorsese die aussergewöhnliche Geschichte von Bob Dylans Reise - von seinen Wurzeln in Minnesota 1956, über seine frühe Zeit in den Kaffeehäusern des Greenwich Village in New York, bis zu seinem turbulenten Aufstieg zum Popstar im Jahr 1966. Joan Baez, Allen Ginsberg und andere WeggefährtInnen äussern sich zu Dylan.
«No Direction Home» ist kein reiner Musik- oder Konzertfilm. Es ist ein Film, der einen tiefen Einblick gewährt in die kulturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Zeit, in welcher der junge Dylan agierte und sich zu einem Weltstar entwickelte. Scorsese inszeniert seinen Film als Zeitreise eines Künstlers, der wie viele seiner Generation den gesellschaftlichen Umbruch wahrnimmt und auf ihn reagiert. (Günter Amendt, WOZ vom 8. Dezember 2005).

Dieser Film lief bis jetzt nicht im Kino oder TV!
USA 2005 R Martin Scorsese
L 204 Min.

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Freitag, 10. Februar 2006, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
O Brother where art thou? – Eine Mississippi Odyssee
Wunschfilm von Bertram

In den 30er-Jahren überredet ein Kettensträfling zwei seiner Leidensgenossen zur gemeinsamen Flucht, die sie durch den Süden der Vereinigten Staaten führt und deren Ende sie – nach vielen Abenteuern – als Folksänger erleben.
Ein Film mit viel Musik aus den Südstaaten und einer, auf den ersten Blick, einfachen Geschichte, der jedoch mit vielen Bezügen auf die Bibel, der antiken Poetik und der amerikanischen Kulturgeschichte aufwartet.

Sehenswert ab 16

USA 2000 R Joel Coen B Ethan und Joel Coen
D George Cloony, John Turturro, John Goodman, Holly Hunter.
L 107 Min.

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Freitag, 13. Januar 2006, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
Fitzcarraldo
Wunschfilm von Eva + Marlyse aus der Schreini

Von der Idee besessen,  eine grosse Oper in das noch unberührte  Gebiet des Amazonas zu bringen, leitet Fitzcarraldo ein gefährliches Unternehmen in die Wege, bei dem ein grosser Dampfer über eine unpassierbare Urwaldhöhe transportiert werden muss.
Die filmische Realisation dieser Abenteuergeschichte gewinnt Reiz und Spannung aus der gewaltigen Kulisse und dem Widerstand einer exotischen Urlandschaft. Von Werner Herzog sehr aufwendig in den Mitteln, aber  mit spektakulärer Ruhe und scheinbarer Leichtigkeit inszeniert.

Sehenswert  ab  14

BRD  1981  R  Werner Herzog  
D  Klaus Kinski, Claudia Cardinale, Josè Lewgoy, Miguel Angel Fuentes, Paul Hittscher
L     158 Min.

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Freitag, 9. Dezember 2005, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Vergiss mein nicht! (Eternal Sunshine of the Spotless Mind)
Wunschfilm von Bigna.

In naher Zukunft: Ein Mann wird von seiner Geliebten verlassen, die daraufhin von einem Spezialunternehmen alle Erinnerungen an ihn löschen lässt.
Um den Trennungsschmerz zu vergessen, will er es ihr gleichtun und beauftragt das gleiche Unternehmen. Zunächst gelingt das Löschen, doch als es an schöne Erinnerungen geht, sucht sein Unterbewusstsein Schlupflöcher und lockt die „Löschtrupps“ auf falsche Fährten, die bis in seine Kindheit reichen.
Eine aberwitzige Tragikomödie über den Vorstellungskomplex „Gedächtnis/  Erinnerung“, die den Zuschauer mit immer neuen, ungeahnten Wendungen konfrontiert.
Getragen von überzeugenden Darstellern, eröffnet der Film einen philosophischen Liebesdiskurs und jongliert virtuos mit den Möglichkeiten des Kinos.

Sehenswert ab 12

USA  2004  R  Michel Gondry   
D  Jim Carrey,  Kate Winslet, Kirsten Dunst, Mark Ruffalo, Elijah Wood, Tom Wilkinson, Jane Adams
L     114 Min.

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Freitag, 4. Oktober 2005, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
French Connection I + II
Wunschfilm von André.
Ein fanatischer  New Yorker Polizist führt einen harten und grausamen, letztlich jedoch erfolglosen Kampf gegen Rauschgiftorganisationen. Am Ende erlegt er die „kleinen Fische“, die Drahtzieher  betreiben weiter ihr Geschäft. Ein virtuos inszenierter Thriller, der realistische Details und die Atmosphäre der Originalschauplätze geschickt zur Spannungssteigerung verwendet und mit der Figur des Detektivs Doyle das komplexe Porträt eines kaputten, desillusionierten Einzelkämpfers entwirft.

USA   1971
R   William Friedkin  M  Don Ellis   
Gene Hackman, Roy Scheider, Fernando Rey, Tony Lo Bianco
L  104 Min. 

French Connection II, die Fortsetzung des Erfolgsthrillers. Der fanatische Detektiv Doyle setzt seine Suche nach dem, mit 50 Kilogramm Rauschgift verschwundenen Gangster in Marseille fort. John Frankenheimer inszeniert nicht nur gute Action, sondern gewinnt dem Genre zusätzlichen Reiz ab, indem er den Mentalitätskonflikt zwischen Amerikanern und Franzosen betont.

USA  1974  
R  John Frankenheimer  M  Don Ellis 
D  Gene Hackman, Fernando Rey, Bernard Fresson, Jean-Pierre Casttaldi
L  114 Min.

Weitere Informationen:
French Connection I: All Movie Guide, Internet Movie Database
French Connection II: All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 9. September 2005, 20.30 Uhr, Bar ab 20.00 Uhr
Kill Bill Volume 1 + 2
Wunschfilm von Peter Sträuli, Schreinerstrasse.
Eine “die Braut“ genannte Schwertkämpferin überlebt als Einzige einen mörderischen  Angriff auf ihre Hochzeitsgesellschaft. Nach vier Jahren aus dem Koma erwacht, beginnt sie einen blutigen Rachefeldzug, um an ihren einstigen Meister und Geliebten, der sie nicht in Frieden ziehen lassen wollte, heranzukommen.
Quentin Tarantinos (Pulp Fiction) fulminant inszenierter Thriller ist ein überbordender Zitatenschatz voller Referenzen auf die asiatische Kultur- und Kinogeschichte, bei dem die Begriffe „Ehre“ und „Rache“ im Zentrum stehen.
Ein Actionfilm, der durch den furiosen Einsatz zahlreicher filmischer Mittel fasziniert, wobei die zwar stilisiert , aber zugleich drastisch und distanzlos eingesetzte Gewalt in vielen Szenen zum fragwürdigen Selbstzweck wird.
Nach einem furiosen (Kampf-)Auftakt nimmt der Film epische Dimensionen an, wobei die Heldin erst durch Selbstreflexionen in die Lage versetzt wird, ihr Vorhaben zu einem geradezu meditativen Ende zu bringen.
Der Film wurde wegen seiner Länge und aus kommerziellen Erwägungen in zwei Teile geteilt, die im Abstand von einem Jahr in die Kinos kamen.

Ab 16 Jahren

USA   2003, 2004
R
  Quentin Tarantino
Uma Thurman, David Carradine, Daryl Hanna, Michael Madsen, Vivica A. Fox, Lucy Liu, Gordon Liu
L  230  Min.  

Weitere Informationen:
Kill Bill Vol. I: All Movie Guide, Internet Movie Database
Kill Bill Vol. II: All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 3. Juni 2005, 20.00 Uhr, Bar ab 19.30 Uhr
Vom Winde verweht – Gone with the wind
Die aufwendige und sorgfältig inszenierte Monumentalverfilmung des Bestsellers von Margaret Mitchell, die zu einem der grössten Kassenerfolge und zugleich zu einem Stück Mythos der Kinogeschichte wurde. Im Mittelpunkt des breit angelegten Epos steht das Schicksal einer ebenso schönen wie selbstsüchtigen Frau, die zur Zeit des amerikanischen Sezessionskrieges (1861/1865) rücksichtslos ihre Interessen verfolgt und über die Sorge um die Erhaltung ihres Elterngutes jedes Mass verliert. Trotz mancher bloss äusserlicher Effekte fasziniert der Film immer noch durch hervorragende schauspielerische Leistungen und die fesselnde Schilderung von Schicksalen vor dem Hintergrund der Bürgerkriegswirren.

Sehenswert ab  12  J.

USA   1939
R   Victor Fleming   
Vivian Leigh,  Clark Gable, Olivia de Havilland, Leslie Howard
L  230  Min. 

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 22. April 2005, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Italienisch für Anfänger – Italiensk  for Begyndere
In einer Kopenhagener Vorstadt wird ein Italienisch-Kurs zum Hoffnungsschimmer: Das unspektakuläre Leben der Teilnehmer – ein Pastor, ein Hotelportier, eine Bäckereiverkäuferin, eine Friseurin, ein Kellner und eine italienische Kellnerin – gerät in Bewegung. Todesfälle und Trauerfeiern sowie Diskussionen über Verluste bilden den Rahmen. Dabei profitiert die verschachtelte Dramaturgie vom natürlichen Spiel der Schauspieler und den einfallsreichen Improvisationen. Subtil kreist die melodramatische Komödie um die Themen Glaube, Glück und Versöhnung und überzeugt durch feinen Humor, psychologische Dichte sowie den Mut, Alltagsmenschen mit ihren Macken ernst zu nehmen.

Dänemark    2000
R
  Lone Scherfig   
D   Anders W. BerthelsenAnette Stovelbaek, Peter Gantzler, Lars Kaalund,
Sara Indrio Jensen
L  108  Min., sehenswert  ab 14.

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database


Samstag, 18. Dezember 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Das  Appartement
Ein kleiner Büroangestellter in New York übergibt seine Wohnung regelmässig an lüsterne Vorgesetzte, die dort ihren Liebschaften nachgehen, und wird als Gegenleistung beruflich gefördert. Erst als die junge Frau, die er liebt, diesen Machenschaften zum Opfer fällt, erkennt er das Absurde seines Verhaltens.
Eine der schärfsten, bittersten und erfolgreichsten Billy-Wilder-Komödien: Eine böse Satire auf Geschäftsmoral und Duckmäusertum, hervorragend gespielt und bis zur Groteske zugespitzt. Wilder entfaltet seinen Stil der tragikkomischen Moralkritik in höchster Vollendung.

USA  1960   R  Billy Wilder   D  Jack Lemmon, Shirley MacLaine, Fred MacMurray
125  Min, schwarz-weiss; sehenswert ab 14

Weitere Informationen:
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Archiv: frühere Vorführungen

ACHTUNG  AB  2005  NEUE  PROGRAMMGESTALTUNG:
DER  WUNSCHFILM

Filmfans nennen Tom ihren Lieblingsfilm, der dann bei der nächsten Filmbar  gezeigt wird (sofern er lieferbar ist und minimalen Qualitätsansprüchen genügt).


Freitag, 19. November 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Down by law
In einer Gefängniszelle werden ein desillusionierter Discjockey und ein gross-spuriger Zuhälter zu einer Notgemeinschaft gezwungen, die erst durch die Vermittlung eines warmherzigen italienischen Mitgefangenen erträglich wird. Auf der gemeinsamen Flucht durch die Sümpfe Louisianas lernen sie sich gegenseitig schätzen und achten. Eine ironische Komödie, die in märchenhafter Form von den Bemühungen um Menschlichkeit in einer desolaten Umwelt berichtet. Hervorragend inszeniert und fotografiert von glänzenden Darstellern getragen. Die erfolgreichste Komödie und der Insider-Film des Jahres 1985. Original mit dt. Untertiteln.

USA  1986   R  Jim Jarmusch   M  John Lurie,  Tom Waits 
D  John Lurie, Tom Waits, Roberto Benigni, Ellen Barkin
L  106  Min, Schwarz-weiss; sehenswert ab 14

Weitere Informationen:
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Freitag, 22. Oktober 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Der weisse Hai (Jaws)
Der Polizeichef Brody, der, der den kleinen Badeort vor einer drohenden Katastrophe schützen will, muss seinen Kampf gleich an verschiedenen Fronten ausfechten: gegen den bürokratischen Bürgermeister und gegen die Gefährlichkeit des weissen Hais. Drei Männer nehmen den Kampf gegen einen riesigen weissen Hai auf, der den Badestrand an der amerikanischen Ostküste bedroht. Der Film erweist sich trotz einiger Schockeffekte als ein athmosphärisch dichter, vorzüglich gespielter Abenteuerfilm im Gefolge Herman Menvilles „Moby Dick". Hier zeigt sich Steven Spielberg auf der Spitze seines Könnens. Der Weisse Hai ist bis heute sein geschlossenster und perfektester Film geblieben. Spielbergs Interesse an der Entwicklung der Charaktere führt zur psycholo-gischen Spannung, ohne dass die Personenkonflikte aufgesetzt oder konstruiert anmuten.

USA 1974 R Steven Spielberg
D Roy Scheider, Robert Shaw, Richard Dreyfuss, Lorraine Gary
L 124 Min, Sehenswert ab 16

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Freitag, 27. August 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, my Lovely)
Die harmlos scheinende Suche nach der verschollenen Geliebten eines Ganoven wird für Privatdetektiv Marlowe zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Bis ins Detail stimmiger, trefflich besetzter, Kriminalfilm nach einem Buch von Raymond Chandler. Hervorragend in der treffenden Milieuzeichnung.
Sehenswert ab 14 J.

USA/ GB 1975 R Dick Richards
D Robert Mitchum, Charlotte Rampling, John Ireland, Harry Dean Stanton, Silvester Stallone
L 90 Min

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Im Anschluss, nach der Pause:

Tote tragen keine Karos (Dead Men Don't Wear Plaid)
Eine einfallsreiche und liebevolle Parodie auf die Detektivfilme der 40er Jahre, mit respektloser Verwendung von zahlreichen Originalausschnitten dieser alten Filme, die kunstvoll in die neue Handlung eingearbeitet sind. Der Stil der Vorbilder ist perfekt nachempfunden, herausragend in Kameraarbeit und Dekor.
Eine vergnügliche Lektion über ein Kapitel Filmgeschichte mit „Gastauftritten“ von Barbara Stanwyck, Alan Ladd, Ava Gardner, Humphrey Bogart, Burt Lancaster, Gary Grant, Ingrid Bergmann, Bette Davis, Lana Turner, Kirk Douglas, James Cagney, Joan Crawford, Charles Laughton.

USA 1981 R Carl Reiner
D Steve Martin, Rachel Ward
L 85 Min

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Freitag, 9. Juli 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Nur über meine Leiche
Ein zynisch-rücksichstloser Frauenheld stirbt, erhält aber die Chance, ins Leben zurückzukehren, wenn es ihm innerhalb von drei Tagen gelingt, drei Frauen zu retten, denen er den Glauben an die Liebe genommen hat.
Eine übermütige schwarze Komödie mit einem überbordenden Mass an ineinander geflochtenen Handlungsfäden, skurril und makaber, ausgelassen und albern, dabei stets bemerkenswert einfallsreich. Dem Aufwand an Ausstattung und technischen Effekten stehen hervorragende schauspielerische Leistungen gegenüber, die das groteske Spiel auffangen.

D 1995 R Rainer Matsutani
D Katja Riemann, Christoph M. Ohrt, Ulrike Folkerts, Julia Brendler, Felix
L 100 Min
Sehenswert ab 14 J.

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Im Vorprogramm
Wallace & Gromit – Unter Schafen (A Close Shave)

UK 1995 R Nick Park
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Freitag, 14. Mai 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Der Mann der Liberty Valance erschoss – The man who shot Liberty Valance.
Ein Junger Rechtsanwalt kommt mit seiner Frau in eine Kleinstadt in den „Wilden Westen" der USA, um hier ein Rechtsanwaltsbüro zu eröffnen. Hier muss er feststellen, dass die Stadt von einem brutalen Revolverhelden terrorisiert wird, der mit Gewalt die Einführung von Recht und Gesetz verhindert. Der Anwalt ist der einzige, der sich zusammen mit dem Herausgeber der örtlichen Zeitung dem Banditen entgegenstellt und durch Wahlen versucht eine demokratische Ordnung zu etablieren. Der Bandit Liberty Valance wird in dem von ihm erzwungenen Duell getötet und der Anwalt wird in der Folge als Abgeordneter nach Washington entsandt.
Jahre später kommt er als Senator zur Beerdigung eines guten Freundes in die Stadt zurück und enthüllt bei dieser Gelegenheit vor Journalisten die wahren Ereignisse um das Duell mit dem Banditen. Die Journalisten sind jedoch an der Wahrheit, die den Mythos zerstören würde, nicht interessiert." Wenn die Legende zur Wahrheit geworden ist, druckt die Legende!", entscheidet der Redakteur.
John Fords eindrucksvoller Western verweist auf die mythologischen Qualitäten des Western als Legende von der Geburt der nordamerikanischen Zivilisation.

USA 1961, R John Ford
D James Stewart, John Wayne, Lee Marvin, Vera Miles, Edmond O`Brien, John Carradine, Lee Van Cleef
L 120 Min
Sehenswert ab 12 J

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Freitag, 26. März 2004, 21.00 Uhr, Bar ab 20.30 Uhr
Halbe Treppe
«Halbe Treppe» heisst die Imbissbude, in der Uwe Kukowski fast rund um die Uhr schuftet und darüber seine Frau Ellen und die Kinder vergisst. Auf der halben Treppe ihres Lebens finden sich auch die zwei, in Frankfurt/Oder lebenden, befreundeten Ehepaare Düring und Kukowski.
In den Ehen von Uwe und Ellen und von Katrin und Chris gibt es fast nur noch Routine.
Auch untereinander kennt man sich ewig – und doch verlieben sich, urplötzlich, Chris und Ellen ineinander. Es kommt, wie es kommen muss: Katrin ertappt ihren Mann und ihre beste Freundin in der Badewanne. Das Chaos ist perfekt, hin- und hergerissen zwischen Eifersucht, Freundschaft, Lust und schlechtem Gewissen wissen alle nicht so recht weiter.
«Halbe Treppe» besitzt eine Präzision im emotionalen Detail und in der Beschreibung des Alltags, wie sie bisher im deutschen Film kaum zu sehen war.
Mit grosser Sicherheit hält der Film die Balance zwischen Drama und Komödie; wie lebensecht gerät den Darstellern jedes Wort und jede Geste. Eine gelungene Idee sind auch die eingeschobenen, zum Teil direkt in die Spielhandlung integrierten Interviews mit den vier Protagonisten, die den semidokumentarischen Stil noch unterstreichen.
Die grossartige Musik der «17 Hippies» spielt im Film eine wichtige Rolle, und die 17 Musiker der Band sind zum Schluss komplett und verheissen neue Lebenslust.
Ein verdammt witziger Film, mit alltäglichen, aber ernstzunehmenden Problemen.
Ausgezeichnet auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären und dem Deutschen Filmpreis.

Sehenswert ab 14 J.

D 2003, R Andreas Dresen
L 105 Min

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database, www.halbetreppe.de


Freitag, 27. Februar 2004, 20.30 Uhr
(wegen Überlänge früherer Beginn, Bar ab 20.00 Uhr)
Der mit dem Wolf tanzt (Dances with Wolves)
Während des amerikanischen Bürgerkrieges kommt ein im Grenzgebiet auf sich selbst gestellter Leutnant mit den Lakota (Sioux) in Kontakt, erlernt ihre Sprache und beginnt, ihr Leben zu verstehen und ihre Menschen zu schätzen. Eingebettet in Bilder endloser Prärien und naturverbundenen Eingeborenenlebens, entwickelt sich ein faszinierendes Epos, das fern jeder vereinfachenden Idealisierung und mit ungewöhnlicher Detailsorgfalt, die klassische Konfrontation eines einsamen Menschen mit einer fremden Kultur beschreibt. Eindrucksvoll in seinem Bemühen um historische Wahrhaftigkeit und seinem Bestreben, die Klischees des traditionellen Indianer-Westerns durch ein fundiertes, menschlicheres Portrait zu ersetzen. Fesselnd, humorvoll und unterhaltend, teilweise ziemlich drastisch in der Gewaltdarstellung.
Sehenswert!

USA 1990, R Kevin Costner
D Kevin Costner, Mary McDonell, Graham Green, Rodney A. Grant, Floyd Red Crow Westerman, Tony Pierce, Annie Costner
L 190 Min., ab 14 J.

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database


Freitag, 16. Januar 2004, 21.00 Uhr (Bar ab 20.30 Uhr)
High Fidelity
Ein 35-jähriger Popmusik-Freak und Inhaber eines Schallplattenladens, der sich weigert, erwachsen zu werden und mit seinen Liebesgeschichten immer wieder Schiffbruch erleidet, arbeitet in Begegnungen mit seinen Ex-Freundinnen die Vergangenheit auf und wird reif für die wahre Liebe.
Eine ironisch-kritische Komödie, die einen liebevollen Blick auf die Menschen und ihre Schwächen wirft. In Haupt- wie Nebenrollen hervorragend besetzt und grandios inszeniert, überzeugt der Film durch seine lebensbejahende Botschaft, die die in den Personen angelegten Fähigkeiten humorvoll sichtbar macht.
Nach dem gleichnamigen englischen Roman von Nick Hornby.

USA 2000 R Stephen Frears
D John Cusack, Iben Hjejle, Todd Louiso, Jack Black, Lisa Bonet, Tim Robbins Joan Cusack, Catherin Zeta-Jones
L 114 Min., ab 12 J.

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Internet Movie Database, Dirk Jasper Filmlexikon

Im Vorprogramm:
Patrizia Fedier im Kurzfilm GOAL von Claudia Lorenz CH 2003 L 4,30 Min


Freitag, 24. Oktober 2003, 21.00 Uhr (Bar ab 20.30 Uhr)
Die sieben Samurai (Shischinen no Samurai)
Nachdem jetzt auch Tarantino einen Samurai-Film auf den Markt bringt , ist es an der Zeit einen Klassiker aus dem Genre wieder zu zeigen und ihn mit dem Remake von John Sturges zu vergleichen.
Sieben stellungslose Samurai-Ritter verdingen sich als Schutztruppe eines Bauerndorfes, das alljährlich von einer Räuberbande heimgesucht wird. Ihre Motivation ist unterschiedlich und ändert sich im Verlauf der Kampfhandlungen: zunächst aus Langeweile, Ruhmsucht und militärischem Ethos, später aus aufrichtiger Solidarität mit den Bauern stellen die Krieger ihre Fähigkeiten in den Dienst der Unterdrückten und opfern sich für eine ihnen fremde Sache. Den Überlebenden bleibt die bittere Erkenntnis, dass sich die Ideale des Militärs überlebt haben und die sesshaften Bauern die wirklichen Sieger sind. Kurosawas faszinierendes Epos ist packendes Abenteuerdrama, episches Gedicht und philsophische Meditation zugleich.

J 1953 R Akira Kurosawa
D Takashi Shimura, Yoshio Inaba, Seiji Miyaguchi, Toshiro Mifune
L 159 Min., japanisch mit engl. Untertiteln, ab 14 J.

Weitere Informationen:
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Samstag, 25. Oktober 2003, 21.00 Uhr (Bar ab 20.30 Uhr)
Die glorreichen Sieben (The Magnificent Seven)
Remake des Samurai-Epos als spannender Western, der die Folklore geschickt in die rauhe Handlung einfügt, eine exellente Kameraarbeit aufzuweisen hat und von beachtlichen schauspielerischen Leistungen lebt.

USA 1960 R John Sturges
D Yul Brynner, Eli Wallach, Steve McQueen, Charles Bronson, Horst Buchholz.
L 127 Min., ab 12 J.

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Freitag, 19. September 2003, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Wir können auch anders...
Nach dem Fall der Mauer machen sich zwei Brüder aus Westdeutschland auf, um auf dem ererbten Hof in der ehemaligen DDR ein neues Leben zu beginnen. Bei ihrer Odyssee durch den «Wilden Osten» nehmen sie unfreiwillig einen sowjetischen Deserteur mit und werden von der Polizei als Mörder gejagt.
Mit zahlreichen Western-Anspielungen gespickte Komödie, die ihren Reiz aus den liebevoll gezeichneten und überzeugend gespielten Hauptfiguren gewinnt, die als naive Träumer zu Outlaws wider Willen werden.

D 1993, R: Detlev Buck
D: Joachim Kròl, Horst Krause, Konstantin Kotljarow, Sophie Rois, Heinrich Giskes
L: 90 Min., ab 6

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Im Vorprogramm:
Wallace & Gromit , «Die falsche Hose»
Animationsfilm von Nick Park, P. Artman Animations

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Freitag, 22. August 2003, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Jackie Brown
Eine in die Jahre gekommene, immer noch attraktive schwarze Stewardess gerät zwischen die Fronten, als sie für einen skrupellosen Waffenhändler Geld schmuggelt und dabei in die Hände der Polizei gerät.
Mit Hilfe eines älteren, desillusionierten kleinen Anwalts, der Sie gegen Kaution aus dem Gefängnis holt, versucht sie, die Parteien auszutricksen, um selbst an das grosse Geld zu kommen.
Die beiden Protagonisten haben infolge der beidseitigen Skepsis Mühe, sich zu ihren, über die anfängliche Sympathie hinausgehenden Gefühle zu bekennen.
Ein in betont ruhigem Tempo erzählter Film, der sich mit ebenso viel skurrilem Humor wie beharrlicher Aufmerksamkeit reizvoll auf die Figuren und ihre charakterlichen Besonderheiten einlässt.

USA 1997, R: Quentin Tarantino
D: Pam Grier, Samuel L. Jackson, Robert Forster, Bridget Fonda, Robert De Niro, Michael Keaton

L: 154 Min, J ab 16

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Freitag, 9. Mai 2003, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
American Beauty
Ein Mann in mittleren Jahren erzählt die Geschichte seines unbefriedigenden Berufs- und Familienlebens. Der ironische Blick hinter die äusserlich glänzende Fassade von Kleinstadt-Amerika wird durch eine komplementäre Erzählebene anteilnehmend und mit neugieriger Sensibilität zu einem komplexen und hintergründigen Menschen- und Generationsportrait ausgeweitet. Ein bemerkenswerter Erstlingsfilm, der stilistisch und darstellerisch gleichermassen überzeugt.
Im Jahr 2000 mit 5 Oskars ausgezeichnet.

USA 1999, R: Sam Mendes
D: Kevin Spacey, Annette Bening, Thora Birch, Wes Bentley , Cris Cooper
L: 122 Min.

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Freitag, 28. März 2003, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Der Schatz der Sierra Madre – Treasure of Sierra Madre
Spannender Abenteuerfilm nach einem Buch von B. Traven: Drei herunter-gekommene amerikanische Abenteurer schürfen in Mexiko in der heissen Sierra Madre gemeinsam nach Gold. Als sich der Erfolg einstellt, wachsen Misstrauen, Besitzgier und Neid, so dass der gewonnene Schatz schliesslich in alle Winde zerrinnt.
Ein Klassiker des Abenteuergenres, der exemplarisch das Scheitern des Bemühens um sicheren materiellen Besitz schildert.
Walter Huston – Vater des Regisseurs – in seiner besten Rolle, als alter Golddigger Howard.

USA 1947, R: John Huston
D: Humphrey Bogart, Walter Huston, Tim Holt, Alfonso Bedoya, John Huston
L: 120 Min., J ab 10

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Freitag, 28. Februar 2003, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Atlantic City
Atlantic City, ein früher mondänes und inzwischen heruntergekommenes Seebad an der Ostküste der USA, wird zum Schnittpunkt von Träumen und Illusionen.
Der Zufall verhilft einem alt gewordenen Möchtegern-Gangster (Burt Lancaster) zum Einstieg ins Heroingeschäft und zu einer kurzen Liebesepisode mit seiner jungen Nachbarin, die ihm sein schnellverdientes Geld wieder abnimmt. Von leiser Ironie durchzogene präzise Beschreibung des Lebens kleiner Leute in den USA; eine amerikanische Impression des französischen Regisseurs Louis Malle, der die Mythen des alten Genrekinos mit der modernen Plastik- und Vermarktungskultur konfrontiert.

Kanada / Frankreich 1979, R: Louis Malle
D: Burt Lancaster, Susan Sarandon, Kate Reid, Robert Joy, Michel Piccoli
L: 105 Min., J ab 14

Vorprogramm: Der Animationsfilm «Der moderne Zyklop»

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Freitag, 17. Januar 2003, 21.00 Uhr (Bar ab 20.45 Uhr)
Amadeus
Die letzten 10 Lebensjahre von W.A. Mozart, in einer fiktiven Lebensbeichte, erzählt von seinem Rivalen, dem Hofkomponisten Antonio Salieri. Mozart, von Regisseur Forman zugleich entmystifiziert und als Genie erneut verklärt, wird zum populären Helden eines aufwendig inszenierten Musik- und Künstlerfilms, der mit effektvollen Kinomitteln die Figur des österreichischen Komponisten dem heutigen Publikum nahe bringen will. Das Thema des zugrunde liegenden Theaterstücks von Peter Schaffer – der Konflikt zwischen Genie und Mittelmass, findet zwar Eingang in die Handlung, wird aber immer wieder von virtuos gestaltetem Entertainment überlagert.
Eine Paraderolle für Tom Hulce, der Mozart als ausgeflipptes Genie darstellt, der letztlich am Unverständnis der etablierten Gesellschaft zerbricht. Der Film war einer der grössten Kinoerfolge des Jahres 1984 und wurde mit 8 Oskars ausgezeichnet.

USA 1984, R: Milôs Forman
D: Tom Hulce, F. Murray Abraham, Elizabeth Berridge, Simon Callow, Roy Doctrice
L: 160 Min ab 12

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Freitag, 15. November 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Pulp Fiction
Episoden aus der Unterwelt von Los Angeles: Ein Leibwächter, der auf die junge Frau eines Gangsterbosses aufpassen soll, gerät in des Teufels Küche. Ein alternder Boxer linkt den grossen Boss und gerät auf der Flucht in grosse Schwierigkeiten. Zwei Killer philosophieren während der Ausübung Ihres Jobs über Gott und die Welt und stehen plötzlich vor dem Problem, am hellen Tag eine Leiche aus Ihrer Limousine beseitigen zu müssen.
Mit lakonischem Humor zeigt die brillante schwarze Komödie eine Unterwelt, die von Brutalität, Dummheit, moralischer Indifferenz und grotesken Zufällen beherrscht wird. Die Muster der amerikanischen B-Pictures werden auf intelligente Weise variiert und konterkariert, wobei der Film auch nicht vor exzessiven , wenn auch satirisch überspitzten Gewaltszenen zurückschreckt.
Der Film wurde 1994 auf dem Filmfestival in Cannes mit dem Grossen Preis («Goldene Palme») ausgezeichnet.

USA 1993, R: Quentin Tarantino
D: John Travolta, Bruce Willis, Uma Thurman, Samuel L. Jackson, Harvey Keitel, Tim Roth .
L: 148 Min., ab 16

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Freitag, 25. Oktober 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00Uhr)
Die Monster AG – Monsters Inc.
Der Energie-Multi, die „Monster Inc." produziert Energie für Monster-City durch die Schreie geängstigter Kinder, die Ihnen durch plötzlich erscheinende Monster entlockt werden. Aus verständlichen Gründen darf es keine Verbindung zwischen den Monstern und den Kindern geben. Entsteht doch einmal ein ungewollter Kontakt mit der Kinderwelt, wird das betroffene Monster sofort von der Firmenfeuerwehr entkontaminiert. Durch einen Fehler des erfolgreichsten Teams gerät ein Kind in die Monsterwelt und beim Versuch, das Kind wieder unbemerkt verschwinden zu lassen, entdecken die Beiden das Geheimnis von „Monster Inc.".
PIXAR, die Macher von „Toy Story I + II" und von „A Bugs Life" haben eine wundervolle, fantasievolle Satire über die Energie-Multis und unsere Industrie- und Leistungsgesellschaft abgeliefert .
Der erfolgreichste computeranimierte Film des Jahres 2001 wurde mit 2 Oskars ausgezeichnet.

USA 2001, R: PIXAR
L: 88 Min., Kinder ab 6

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Freitag, 20. September 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Die Macht und ihr Preis – Cadaveri eccelenti
Ein römischer Polizeiinspektor entdeckt bei der Aufklärung von Morden an Justizbeamten in Süditalien Vorbereitungen zu einer politischen Verschwörung, in die Spitzen von Politik und Armee verwickelt sind.
Eine schonungslose, etwas tendenziöse Darstellung sozialer und politischer Verflechtungen in Italien.
In Hinblick auf die heutige politische Situation in Italien ein immer noch hochaktueller Film, fesselnd und voll untergründiger Spannung.
Lino Ventura gibt den Polizeikommissar mit dem Charme einer Bulldogge, der sich trotz aller Anfeindungen nicht von der Spur ablenken lässt.

I/F 1975, R: Francesco Rosi
D: Lino Ventura, Alain Cuny, Paolo Bonacelli, Max von Sydoww, Fernando Rey
L: 120 Min., J ab 14

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Freitag, 23. August 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Mephisto
Der Aufstieg des Schauspielers Hendrik Höfgen vom Provinzmimen zum Intendanten der Berliner Staatsschauspiele während der Nazizeit:
Die Beschreibung eines Karrierebesessenen, der seine Überzeugungen dem Erfolg opfert. Unter Verwendung von Motiven des polemischen Romans von Klaus Mann (Höfgen trägt die Züge von Gustaf Gründgens), reflektiert der ungarische Regisseur Istvàn Zsabò am Beispiel dieses genialen Schauspielers und Intendanten über die Beziehungen und Widersprüche zwischen Kunst und Politik, Moral und Macht, Identität und Rollenspiel. Dialektisch im Aufbau, vielseitig in der visuellen Umsetzung, herausragend in der Darstellung der Titelrolle durch Klaus-Maria Brandauer . Der Film wurde in den USA mit einem «Oskar» für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

U/BRD/O 1980, R: Istvàn Zsabò
D: Klaus-Maria Brandauer, Rolf Hoppe, Krystina Janda, Karin Boyd
L: 145 Min ab 12

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Freitag, 12. Juli 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Die Sonne die uns täuscht – Outomlionnye solntesm – Soleil trompeur
Sowjetunion 1936: Ein heiterer Sommertag findet ein jähes Ende, als ein Bekannter aus früheren Tagen die Familie eines hochdekorierten Soldaten und Helden der Sowjetunion unangemeldet besucht.
Offenbar sind alle Beteiligte durch ein Ereignis in der Vergangenheit miteinander schicksalhaft verbunden.
Ein undramatisch inszeniertes Kammerspiel, das angelegt zwischen Drama, wehmütiger Komödie und politischer Auseinandersetzung, vom Beginn der stalinistischen «Säuberungsaktionen» berichtet.
Der Film erhielt in Cannes den Preis der OCIC und wurde in Hollywood als bester fremdsprachiger Film mit dem «Oskar» ausgezeichnet.

UDSSR / F 1994, R: Nikita Michalkow
D: Oleg Menschikow, Ingeborga Dapkounaite, Nikita Michalkow, Nadia Michalkow
L: 125 Min., J ab 12

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Freitag, 14. Juni 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Der grosse Bluff – Destry Rides Again
Der Saloonwirt terrorisiert mit Hilfe von Banditen und seiner Barsängerin die Viehzüchter der Umgebung. Ein zugereister, bedächtiger und sanfmütiger Scheriff sieht solange tatenlos zu, bis ihm der Kragen platzt. Aus Liebe zu dem unfreiwilligen Helden opfert die Sängerin ihr Leben.
Die von Witz, Spannung, Temperament und rasanten Marlene Dietrich-Songs berstende Western-Komödie funktioniert deshalb so gut, weil der Regisseur nicht mit den Mythen des Genres bricht, sondern die Komik direkt aus ihnen bezieht.
Dass der Film, in dem James Stewart erstmals eine Rolle als Westerner übernahm, auch über ernste Zwischentöne verfügt, macht ihn zum Klassiker.

USA 1939, R: George Marshal
D: Marlene Dietrich, James Stewart, Brian Donlevy, Charles Winninger
L: 96 Min., J ab 10

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Freitag, 24. Mai 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Das grosse Krabbeln – A Bug's Life
Frei nach der Geschichte von den Sieben Samurei erzählt dieser Computer-Animationsfilm von den Problemen eines Ameisen-stammes, der regelmässig von einem Heuschreckenschwarm heimgesucht wird, der Ihnen jeweils ihre Wintervorräte raubt.
Eine erfindungsreiche Ameise sucht Hilfe bei einer arbeitslosen Schaustellertruppe, die sich als Kämpfertrupp ausgibt.
Eine vorzüglich erzählte Geschichte voller witziger Details, die es in ihren rasanten Aktionszenen mit jedem Hollywoodspektakel aufnehmen kann.
Ein sommerliches Filmvergnügen für jung und alt.

USA 1998, R: John Lasseter, Andrew Stanton
M: Randy Newmann
Pixar Animation Studios
L: 95 Min., J ab 6

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Freitag, 12. April 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
TGV EXPRESS
Die Reisenden eines klapprigen afrikanischen Buschtaxis, das Senegals Hauptstadt Dakar mit Conacry in Guinea verbindet, geraten in arge Schwierigkeiten, als die Animositäten an Bord eskalieren und ein rebellischer Eingeborenenstamm seine Rechte einfordert.Der Regisseur, der als Techniker bei Truffeau und Tavergnier gearbeitet hat, behauptet von sich , kein typischer Vertreter des traditionellen afrikanischen Kinos zu sein, sondern als Afrikaner mit afrikanischem Blick afrikanisches Kino zu machen.
Der Film ist kurzweilig und amüsant, ohne den satirischen Scharfblick für die unbequemen politischen Realitäten Afrikas einzubüssen. Ein reizvolles afrikanisches Roadmovie, das viel über die Befindlichkeiten des schwarzen Kontinents erzählt und sich hierbei der klassischen Western-Topoi bedient.

Senegal/Frankreich 1997, R: Moussa Tourè
D: Makèna Diop, Al Hambou Traorè, Bernard Giraudeau, Philippine Leroy-Beaulieu, Josephine M`Boup
L: 86 Min. (Orginal m. deutsch. Untertiteln), J ab 6

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Freitag, 15. März 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Der Hauptmann von Köpenick
Die Tragikomödie des vorbestraften, arbeitslosen Schusters Voigt, der 1906 die Welt zum Lachen brachte, als er in einer Hauptmannsuniform aus dem Trödelladen zwölf Soldaten abkommandiert, um das Rathaus von Köpenick zu besetzen, wo er hofft, sich in den Besitz eines neuen Passes zu bringen.
Die Verfilmung des Stückes von Zuckmayer zeigt den Helden als bedauernswertes Produkt der bornierten Bürokratie und des Militarismus der wilhelminischen Gesellschaft.
Die kabarettistisch-ironische Zeitschilderung und die treffende Besetzung machen den Film zur intelligenten, überdurchschnittlichen Unterhaltung.
Der 100. Geburtstag von Heinz Rühmann in diesem Jahr ist eine willkommene Gelegenheit, diesen Film, der zu den besten Komödien von Heinz Rühmann zählt, wieder aufzuführen.

BRD 1956, R: Helmut Käutner
D: Heinz Rühmann, Hannelore Schroth, Martin Held, Erich Schellow, Willy A. Kleinau, Wolfgang Neuss.
L: 93 Min., J ab 12

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Winterkino am Samstag, 16. Februar 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)

2 Filme stehen zur Auswahl:

Pane e tulipani
Romantische Komödie mit Bruno Ganz: Hausfrau geht während einer Kaffeefahrt verloren und fängt in Venedig ein neues Leben an.

I/CH 2000, OL: 114 Min.
R: Silvio soldini
D: Licia Maglietta, Bruno Ganz, Marina Massironi, Giuseppe Battiston, F. Andreasi

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Und täglich grüsst das Murmeltier (The Groundhog Day)
Komödie mit Bill Murray, der als ewig missgelaunter Wetterfrosch dank dem seltsamen Murmeltiertag seine Lektion lernt.

USA 1993, OL: 101 Min.
R: Harold Ramis
D: Bill Murray, Andie MacDowell, Stephen Tobolowsky

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... und der Sieger hiess: «Und täglich grüsst das Murmeltier»


Freitag, 18. Januar 2002, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Schiessen Sie auf den Pianisten (Tirez sur le pianiste)
Ein menschenscheuer Musiker, der vom hoffnungsvollen Klaviervirtuosen zum Barpianisten heruntergekommen ist, wird unfreiwillig von seinen Brüdern in eine düstere Kriminalgeschichte verwickelt.
Der zweite Spielfilm von Truffaut, der atmosphärische Milileustudien aus der Pariser Halbwelt mit Reminiszenzen an Hitchcock und Jean Renoir verbindet.
Ein melancholisches Meisterwerk der «Nouvelle Vague», durchdrungen von schwarzem Humor und liebenswerter Poesie.

F 1959, R: Francois Truffaut
D: Charles Aznavour, Albert Remy, Marie Dubois, Serge Davri, Nicole Berger.
L: 79 Min., J ab 14

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Freitag, 14. Dezember 2001, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
E.T. – Der Ausserirdische (The Extra-Terrestrial)
Ausserirdische, die zum Zweck biologischer Studien die Erde besuchen, werden gestört und lassen bei ihrem überstürzten Aufbruch einen ihrer Angehörigen zurück.
Der E.T. freundet sich mit einem kleinen Jungen an, der ihn in seinem Haus verstecken kann. Doch der ausserirdische Besucher ist bemerkt worden, und der Kreis der Verfolger zieht sich immer enger zusammen. Mit grosser handwerklicher Raffinesse inszenierter Film, der in märchenhafter Weise den Konflikt zwischen kindlicher Neugier und wissenschaftlichem Erkenntnisdrang im Kontakt mit fremdartigen Erscheinungen thematisiert.
Steven Spielberg hat mit der technischen Phantasie der Science-Fiction und mit familienfreundlicher Sentimentalität ein perfektes Kinovergnügen für die ganze Familie geschaffen. Im Aufführungsjahr haben Kritiker bei der jährlichen Aufstellung der besten Filme diesen Film zu ihrem Lieblingsfilm erklärt.

USA 1982, R: Steven Spielberg
D: Henry Thomas, Drew Barrymore, Robert MacNaughton
L: 114 Min., J ab 6

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Freitag, 16. November 2001, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
M – Eine Stadt sucht einen Mörder
Berlin 1931: Ein psychopatischer Kindermörder beunruhigt die Bevölkerung, narrt die Polizei und versetzt auch die Unterwelt in Aufregung – denn die ständigen Razzien halten die Kriminellen von ihrer Arbeit ab. Während Kommissar Lohmann dem Täter durch Indizienforschung auf die Spur kommen will, sendet die Bettler- und Ganovenorganisation ihre Spitzel aus. Von zwei Seiten in die Enge getrieben, wird er von den Verbrechern gestellt und kann erst in letzter Minute vom Todesurteil eines makabren Unterwelttribunals bewahrt und der staatlichen Justiz übergeben werden. Mit Blick auf den kommenden Nationalsozialismus erscheinen Obrigkeit und Unterwelt als parallele Organisationen, die den «Abartigen» im Namen des «gesunden Volksempfindens» gemeinsam zur Strecke bringen. Langs sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie, sowie Peter Lorres geniale Interpretation des Mörders als Täter und Opfer machen diesen Film zu einem der klassischen Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos.

D 1931, R: Fritz Lang
D: Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Paul Kemp, Theo Lingen
L: 108 Min., J ab 16

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Freitag, 26. Oktober 2001, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
Out of Sight
Ein notorischer Bankräuber verliebt sich auf der Flucht aus einem Bundesgefängnis ausgerechnet in einen weiblichen US-Marshall, den er kurzfristig als Geisel nehmen musste. Fortan setzt er alles daran, die Nähe der «Feindin» zu suchen, und da auch sie seinem Charme erliegt, entwickelt sich ein Katz- und- Maus-Spiel , das im Raub von Rohdiamanten kulminiert und auch wirklich böse Gangster auf den Plan ruft.
Der Regisseur, dessen oskarprämierter Film Traffic kürzlich mit viel Erfolg in Zürich lief, hat hier einen Film geschaffen , der ge-schickt die Balance zwischen Action, Komödie und romantischer Liebesgeschichte hält. Ein unterhaltsamer, im positiven Sinne altmodischer Kriminalfilm mit überraschenden Wendungen und ohne übertriebene Härten. – ab 12 J.

USA 1998, R: Steven Soderbergh
D: George Clooney, Jennifer Lopez, Ving Rhames, Don Cheadle, Albert Brooks, Dennis Farina
L : 120 Min.

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Freitag, 21. September 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.00 Uhr)
EINS, ZWEI, DREI – One, Two, Three
Billy Wilders 1961 in Berlin gedrehte, aus vielen Witzen montierte, überaus temporeiche, grelle Farce, die ihre Handlung aus der "guten alten Zeit" vor der Errichtung der Mauer bezieht: Die Tochter des Coca-Cola-Chefs verliebt sich in der noch ungeteilten Stadt in einen aus dem Ostsektor stammenden Jungkommunisten (Horst Buchholz), von dem sie schwanger wird und der nach der Heirat kapitalistisch "umgearbeitet" wird wie ein Massanzug. Eine amüsante Satire auf nationale Vorurteile und Stereotypen. Der Film wurde nach dem Mauerbau zurückgezogen und war nach der Wiederaufführung in den 80er Jahren ein grosser Kinoerfolg.

USA 1961, R: Billy Wilder
D: James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver, Arlene Francis, Pamela Tiffin
L: 108 Min.

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Sommer-Kino am Samstag, 11. August 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.15 Uhr)
Easy Ryder
Roadmovie von und mit Dennis Hopper auf der Suche nach dem amerikanischen (Alb-)Traum.
Gleich sein erster Film sollte kennzeichnend sein für den am 17.5.1936 in Dodge City geborenen Dennis Hopper: In «Rebel Without a Cause» (1955) spielte er den Anführer einer Jugendgang! Sein Rebellenimage sollte der Sohn eines Weizenfarmers im Verlauf seiner Karriere nie mehr richtig ablegen können (oder wollen). Dem Drogenkonsum nicht abgeneigt, galt Hopper schon in den 60er-Jahren als schwierig und wild. So verwundert es nicht, dass er für sein Regiedebüt «Easy Ryder» Mühe hatte, Geld aufzutreiben. Es gelang trotzdem, und das Roadmovie – nach einem Drehbuch von Hopper, seinem Kumpel Peter Fonda und Terry Southern – avancierte zum Kassenknüller. Nebenbei schuf er ein neues Genre, dessen Helden oftmals – von «Vanishing Point» (1971) bis «Thelma and Louise» – mehr oder weniger zielstrebig in den Tod fahren.
Die (Anti-)Helden von «Easy Rider» – der Ausdruck für den Lover eine Hure – sind Billy (D. Hopper) und Wyatt (P. Fonda). Nach einem Drogendeal wollen die beiden Motorrad-Hippies zum Mardi Gras nach New Orleans. Sie suchen ihre Art der Freiheit, doch unterwegs erleben sie Vorurteile und Aggressionen der 'normalen Bürger'.
«Easy Rider» formuliert auf melancholische Weise und mit einfahrendem Soundtrack das Lebensgefühl der Hippie- und Rockgeneration Ende der 60er-Jahre. Der Traum eines Amerikas der Freiheit und des Individualismus wird hier als Trugbild vorgeführt, das schon lange einer bornierten Law-and-order-Mentalität Platz gemacht hat.
Der Film machte die beiden Hauptdarsteller zu Multimillionären und startete die Weltkarriere von Jack Nicholson, der sich als versoffener Anwalt den zwei Bikern anschliesst.
Mittlerweile gehört Dennis Hopper zu den 100 weltweit grössten Kunstsammlern, er hat sich einen guten Ruf als Fotograf aufgebaut und sich mit Hollywood arrangiert.

USA 1969, R + D: Dennis Hopper
D: Peter Fonda, Jack Nicholson, Robert Walker jr., Luana Anders
OL: 95 Min.

P.S.: Passende Accessoires willkommen.

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Sommer-Kino am Freitag, 27. Juli 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.15 Uhr)
Une liaison pornographique
Beziehungsdrama mit Nathalie Baye («Vénus beauté») und Sergi Lopez («Western»), die Sex statt Liebe praktizieren.
Sie (N. Baye) hegt seit Jahren eine sexuelle Fantasie und gibt ein Inserat auf. Er (S. Lopez) fühlt sich davon angesprochen, gemeinsam leben sie in einem Pariser Hotelzimmer die Fantasie aus. Als sie mit einem älteren Ehepaar konfrontiert werden, das sein Leben miteinander verbracht hat, stellen sich die beiden, die fast nichts voneinander wissen, die Frage wie es wohl wäre, ein normales Paar zu sein.
Eine kluge und feinfühlige Inszenierung, die Voyeuren kein Forum bietet: Sex findet fast nur auf der Wortebene statt. Nathalie Baye wurde am Filmfestival Venedig 1999 mit dem Preis für die beste Darstellung ausgezeichnet.

B/F/L/CH 1999, R: Frédéric Fonteyne
D: Nathalie Baye, Sergi Lopez
L: 80 Minuten

Weitere Informationen:
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Sommer-Kino für Krimi- und SegelfreundInnen
Freitag , 20. Juli 2001, 21.30 Uhr (Bar ab 21.00)
Plein soleil – Nur die Sonne war Zeuge
Die Krimiautorin Patricia Highsmith (1921-1995) lieferte Vorlagen für filmische Krimijuwelen wie Hitchcocks «Strangers on a Train». Ihre Figur des Tom Ripley ging als einer der faszinierendsten Mörder in die Literaturgeschichte ein. Der französische Filmemacher René Clément («Jeux interdits») verfilmte mit «Plein soleil» (Originaltitel) den ersten der Ripley-Romane mit Alain Delon, der damals noch am Beginn seiner grossartigen Karriere stand, in der Hauptrolle.
Der junge Taugenichts Tom Ripley reist im Auftrag des Industriellen Greenleaf nach Italien, um seinen Sohn Philippe (Maurice Ronet) nach Amerika zurückzubringen. Er macht ihn in der Nähe von Neapel ausfindig, wo der verlorene Sohn mit seiner Freundin in einem kleinen Fischerdorf ein «easy life» führt. Philippe weigert sich natürlich, nach Hause zu fahren, und lädt statt dessen seinen alten Freund ein, die Ferien mit ihm zu verbringen. Neidisch auf Philippes Reichtum und seine Freundin, fasst Tom einen teuflischen Plan: während einer gemeinsamen Bootstour bringt er den Berufssohn um, wirft die Leiche über Bord und übernimmt die Identität des Toten mit einigem Geschick.

René Clément gelang mit seiner raffinierten Inszenierung dieser faszinierenden Geschichte eine Adaption, die durch perfektes dramaturgisches Tempo und ausgefeilten Szenenaufbau besticht. Ein elegantes Krimivergnügen.

F/I 1959, R: René Clément
D: Alain Delon, Marie Laforêt, Maurice Ronet, Erno Crisa, F. Latimore
L: 115 Minuten

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Google-Suche (deutsch)


Freitag , 13. Juli 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.00)
Das Leben ist eine Baustelle
Ein junger Metzger wird in Berlin in eine Auseinandersetzung Autonomer mit der Polizei verwickelt, bei der er sich verliebt, im Gefängnis landet, eine saftige Geldstrafe aufgebrummt bekommt, seinen Job verliert und eine ungewöhliche Freundschaft wagt. Ein episodenhafter Film, pendelnd zwischen Komik und Melancholie. Er lebt von der Präzision seiner Beiläufigkeit und zeichnet in einer geschickt verknüpften Folge von Einzelschicksalen ein nüchternes Bild vom Leben in der deutschen Hauptstadt. Ein bemerkenswert anregender Film, der Alltagswirklichkeit und das Schwinden sozialer Beziehungsmuster im Medium der Komödie reflektiert.

D 1997, R: Wolfgang Becker
D: Jürgen Vogel, Christiane Paul, Ricky Tomlinson, Christina Papamichou, Rebecca Hessing, Armin Rhode, Meret Becker, Martina Gedeck
L: 116 Min.

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Google-Suche (deutsch)


Freitag, 15. Juni 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.00)
Die fabelhaften Baker Boys – The Fabulous Baker Boys
Die Baker Boys, ein Klavier-Duo mit einem Evergreen-Repertoire, können ihren bedrohten Marktwert mit einer ebenso attraktiven wie talentierten Sängerin erhöhen. Die Frau bringt aber Spannungen in die Gruppe, was letzlich zu ihrer Auflösung führt, weil Lebenslügen und mit Zynismus kaschierter Lebensverdruss zu gross werden. Hervorragend fotografierter und überzeugend gespielter Film, ebenso altmodisch wie zeitlos erzählt; eine tiefgründige Kinounterhaltung im besten Sinne.

USA 1989, R: Steve Kloves
D: Jeff Bridges, Michelle Pfeiffer, Beau Bridges, Ellie Raab, Jennifer Tilly
L: 114 Min.

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Google-Suche (deutsch)


Freitag, 18. Mai 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.00)
Die Caine war ihr Schicksal – The Caine Mutiny
Auf dem fernöstlichen Seekriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs entheben zwei Offiziere eines US-Minenräumbootes den Kapitän wegen Unzurechnungs-fähigkeit seines Kommandos. Die spätere Kriegsgerichtsverhandlung dieser Meuterei enthüllt die wahren Charaktere aller Beteiligten. Die Verfilmung des Erfolgsromans von Hermann Wouk ist ein packendes Kriegsdrama mit stark herausgearbeiteten psychologischen und moralischen Konflikten, die durch das eindrucksvolle darstellerische «Duell» zwischen Humphrey Bogart und José Ferrer vertieft werden.

USA 1954, R: Edward Dmytryk
D: Humphrey Bogart, José Ferrer, Van Johnson, Fred MacMurray, Robert Francis
L: 120 Min.

Weitere Informationen:
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Freitag, 4. Mai 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.00)
Toy Story 2
Ihre Chancen, in der feindlichen Großstadt zu überleben sind minimal, ihr Wettlauf gegen die Zeit scheint aussichtslos – aber für die Rettung ihres besten Freundes riskieren sie ihr Leben.
Nur einem kann die schier ausweglose Mission, Woody vor dem lebenslangen Gefängnis im gläsernen Museumskäfig zu bewahren, vielleicht gelingen: Captain Buzz Lightyear! Er ist der Anführer einer unerschrockenen Gang, die sich aufmacht, die wohl spektakulärste Rettungsaktion aller Zeiten zu vollbringen.
Doch als Captain Buzz Lightyear, Charlie Naseweis, Slinky, Rex und Specki endlich am Ziel sind und Woody aus den Händen seines skrupellosen Entführers Al befreien könnten, erleben sie eine böse Überraschung...

USA 1999
Genre: Animation/Trick
Produktion: Pixar Animation Studios
D: 95 min

Weitere Informationen:
All Movie Guide, Kinoweb.de, Google-Suche (deutsch)


Samstag, 31. März 2001, 22.00 Uhr (Bar ab 21.00)
Fargo
In einem verschlafenen, tief verschneiten Provinznest in Minnesota ereignen sich mehrere Morde, was die hochschwangere Polizistin zwar nicht aus der Ruhe bringt, aber zu einigen Turbulenzen um zwei überforderte Kidnapper führt.
Die Gebrüder Coen haben einen spannenden Thriller mit perfekt eingesetzten Zutaten des Genres, aber mit ebensoviel Gespür für Komik und Absurditäten geschaffen. Darüber hinaus zeigt der Film ein geradezu anrührendes Portrait von Land und Leuten.

Nicht geeignet für Kinder unter 16 Jahren!

USA 1996, R: Joel Coen, B: J. + Ethan Coen
D: William H. Macy, Steve Buscemi, Frances McDormand, Peter Stormare
L: 98 Min.

Weitere Informationen:
The Movies of the Coen brothers, The Joel and Ethan Coen Homepage, All Movie Guide, Scripts on the net, Google-Suchresultate


Freitag, 16. März 2001
Sein oder Nichtsein – To be or not to be
Nach der Besetzung Polens durch deutsche Truppen muss ein Warschauer Theater schliessen. Die arbeitslosen Schauspieler nutzen jedoch ihr Talent und die für ein Antinazistück hergestellten Kostüme als Waffe im Untergrundkampf. Unfreiwillig zu Partisanen geworden, überlisten sie Gestapo und Wehrmacht. Der Film ist eine Hommage an das Theater und an das tragikomische Heldentum mittelmässiger Künstler, die buchstäblich um Sein oder Nichtsein spielen. Indem er faschistische Machtrituale als theatralischen Bluff entlarvt, karikiert der Film darüber hinaus einen wichtigen Aspekt des Nationalsozialismus, dessen Schergen als aufgeblasene Schmierendarsteller beschrieben, mit ihren eigenen Mitteln geschlagen und der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Ein bravourös gemeisterter Balanceakt zwischen Grauen und Komik, politischer Satire und beschwingter Unterhaltung.

USA 1942, Regie: Ernst Lubitsch, D
DarstellerInnen: Jack Benny, Carole Lombard, Robert Stack, Felix Bressard, Stanley Ridges.
Länge: 98 Min.

Weitere Informationen und Reviews zum Film:
Spiegel-Media GmbH, «To Be Or Not To Be» Website, Ernst Lubitsch Homepage, Suchergebnisse bei Google


Freitag, 16. Februar 2001
Sinn und Sinnlichkeit – Sense and Sensibility
Die Verfilmung des im Milieu des englischen Landadels im ausgehenden 18. Jahrhunderts spielenden Romans von Jane Austen, über die Geschichte zweier charakterlich gegensätzlicher Schwestern und deren Liebeskonflikte. Ein mit grandiosen Landschaftsaufnahmen und glanzvollen schauspielerischen Leistungen aufwartender Film, der durch ein überzeugendes Buch und die meisterhafte Regie den Geist der Vorlage trifft und aktuelle Bezüge herausarbeitet, wie den Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, den Druck gesellschaftlicher Zwänge und die Bedeutung menschlicher Werte, wie Aufrichtigkeit, Selbstlosigkeit und Treue.

USA 1995, Regie: Ang Lee
DarstellerInnen: Emma Thompson, Kate Winslet, Hugh Grant, Alan Rickman
Länge: 135 Min.

Weitere Informationen und Reviews zum Film:
Hampshire County Council, Boston Review, Film Scouts Reviews, Rai Educational


Freitag, 26. Januar 2001
Lohn der Angst - Le salaire de la peur
Lohn der Angst  - Le salaire de la peur heisst Henri-Georges Clouzots berühmter Film aus dem Jahr 1952 mit Yves Montand und Peter van Eyck, mit dem Tom's Filmbar im Gemeinschaftsraum eröffnet wird. Ab 21. 00 Uhr ist die Bar geöffnet, genau eine Stunde später wird der neue Hellmi-Beamer erstmals in Funktion treten. Zwei Stunden und fünf Minuten dauert das bald fünfzigjährige Meisterwerk des französischen Filmschaffens. Ein Filmklassiker der ersten Garde!! Nach der Projektion besteht die Möglichkeit, ein Glas Wein zu trinken, zu diskutieren oder um einen guten Film bereichert nach Hause zu gehen.

Zum Inhalt: In einem Dorf irgendwo im lateinamerikanischen Dschungel treffen sich vier gescheiterte Gestalten, die aus diversen Gründen schnell und viel Geld verdienen müssen, um aus dieser Hölle zu entkommen. Die vier heuern als Lastwagenfahrer bei einem Himmelfahrtskommando an: Hochexplosives Nitroglyzerin müssen sie durch ein unwegsames Urwaldgelände über 500 Kilometer zu den Erdölquellen transportieren, damit dort durch Sprengungen ein Feuer eingedämmt werden kann. Wer nicht vorsichtig fährt, könnte den Lastwagen und sich in die Luft sprengen.  Steile Strassen, unebene Fahrbahnen, schlechte Bremsen und schwache Nerven drohen, Fahrern und Lastautos ein Ende zu bereiten. Regisseur Clouzot weiss eine erzählerische Spannung zu erzeugen, die im französischen Kino einmalig sein dürfte. Seine Helden, sentimentale Zyniker, weichherzige Rüpel, leben mit einer seltenen Intensität.

Venez voir ce film, il faut le connaître! Le must de Tom.




«Montagsschiene»
Im Gemeinschaftsraum Hohlstrasse 86c fand während zweier Jahre jeweils am ersten Montag des Monats eine Kulturveranstaltung statt, die BewohnerInnen für BewohnerInnen organisierten. Und hier galt: Kommen konnte jede und jeder, der oder die sich für das jeweilige Thema interessierte. Im ZüriTipp, im NZZ Ticket, in der WoZ sowie in der Tagespresse und im Internet waren die Themen beschrieben. Beginn jeweils um 20.00 Uhr, Eintritt für alle Hellmi-BewohnerInnen gratis, Gäste zahlten Fr. 5.–.
Die «Montagsschiene» pausiert für einige Zeit.
Wenn neue Veranstaltungen geplant sind, wird an dieser Stelle darüber informiert.




noch war ich nicht sicher
Montag, 28. Oktober 2002, Gemeinschaftsraum Hohlstr. 86 c, Einlass: 20.00 Uhr
Herr Eduard
beehrt sich,
einige Betrachtungen
den Anwesenden mitzuteilen.
Es wird zur fast interaktiven
Kommunikation ausarten

dass es so enden würde,
wusste ich nicht


Montag, 5. Februar 2001, 20.00 Uhr
Fern Hören: Radio- und Bildreportage im Dialog
Ein Abend mit dem Medienhistoriker Edzard Schade

Der Medienhistoriker Edzard Schade leuchtet mit seinem Bildband «Fern Hören» in die Pionierjahre des Radios. In seinem gleichzeitig erschienenen wissenschaftlichen Werk «Herrenlose Radiowellen» geht er der Geschichte des Radios nach. Schade wird über seine Arbeit als Medienhistoriker erzählen.

Im Fernsehzeitalter ist jene Zeit in Vergessenheit geraten, in der das akustische Massenmedium Radio bei seiner Arbeit eng mit Zeitschriften und Zeitungen kooperiert hat. Als Ergänzung von Radioreportagen gab es einst Bildreportagen in Programmzeitschriften, die in hoher Auflage Verbreitung fanden. Bekannte Fotoreporter wie Paul Senn, Lothar Jeck und Fernand Rausser arbeiteten während Jahren gemeinsam mit bekannten Radiojournalisten.
Dieser spannenden Beziehung von Radio und Fotografie geht Edzard Schade in seinem im Christoph-Merian-Verlag erschienenen Buch «Fern Hören» nach. Zu Schades Buch gehört eine CD mit Tonbeispielen. Buch und CD führen in Hör- und Sehgewohnheiten ein, die sich im Zeitalter der vielen TV-Kanäle verändert haben und verschwunden sind. Edzard Schade hat gleichzeitig das umfangreiche Werk «Herrenlose Radiowellen» im Verlag hier+jetzt herausgegeben, in dem er die schweizerische Radiopolitik bis 1939 mit derjenigen anderer Länder vergleicht.

Edzard Schade über Radio Hören und über die Entwicklung des Radios am Montag, 5. Februar 2001 um 20.00 Uhr




 


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07.08.2016